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Chronik des SC 1855 Ansbach

1855-1945 | 1945-2002

Der Schachclub Ansbach war der erste Schachverein in Mittelfranken und ist einer der Ältesten in Deutschland. Am 9. Februar 1855  wurde von 14 Schachfreunden der Schachklub in der Eissnerschen Wirtschaft gegründet. 1.Vorstand war Zeichenlehrer Johann M.C. Hollenbach, 2. Vorstand und Schriftführer Privatier Adam Auernheimer, Kassier Hönig. Damals wurden auch die bis 1905 verwendeten schlanken Beinfiguren beschafft. Der Verein hatte für Heizung und Beleuchtung (Kerzen und Öl) zu sorgen, und als im Jahre 1859 die Gasbeleuchtung eingerichtet wurde, erhielt der Wirt jährlich 3fl (Gulden) 36Kr. Der Vereinsbeitrag betrug 6 Kreuzer im Monat. Am 19. März 1857 wurde der damals in ganz Deutschland bekannte Schachmeister Max Bezzel, dessen Aufenthalt in Ansbach dem Schachleben immer wieder Anregung gab, als Ehrenmitglied in den Klub aufgenommen.


Max Bezzel, 1824-1872

Das 10-jährige Stiftungsfest feierte der Schachklub am 8. Februar 1865 mit Festessen, Musik, Ansprache und schachlicher Betätigung. Auch in den folgenden Jahren wurde, meist in Verbindung mit der Jahresversammlung, eine einfache Gründungsfeier gehalten.
Das erste Turnier von dem berichtet wird, fand unter Beteiligung von 12 Mitgliedern vom 15. Januar bis 12. Februar 1867 statt. Als Preise waren 2 Spiele und Bretter ausgesetzt. 
Der bekannte Schachmeister Daniel Harrwitz, ein oftmaliger Gegner P.Morphys und A.  Anderssens, weilte von 1874 bis 1876 in Ansbach und wurde Ehrenmitglied des Klubs. 1905 hatte der Club nur noch 4 Mitglieder.
Dies gab Veranlassung, das Lokal in das Cafe
Roth zu verlegen und eifrig um Mitglieder zu werben. Der Erfolg zeigte sich bald. Im Jahre 1909 bestand der Verein aus 54 Schachfreunden.    1924 erfolgte die von Ansbach angeregte Bildung des Mittelfr. Schachverbandes. Gründungsvorsitzender war Friedrich Kreiner, Vorstand wurde Dr. W. Benary, ebenfalls Schachclub Ansbach.


Friedrich Kreiner, 1885-1964

Ein Spitzenspieler der  damaligen Zeit war Dr. Engel. Er wurde 1927 Thüringischer Meister.
Im Jahre 1931 feierte der Club sein 75-jähriges Bestehen -mit einem Jahr Verspätung-. Erst jetzt hatte man aufgrund wiedergefundener Unterlagen herausgefunden, dass er schon
1855 gegründet wurde. Anlässlich dieses Jubiläums fand der 3. Mfr. Schachkongress in Ansbach statt.
Vor dem Zweiten Weltkrieg war das Schachleben sehr rege. Mehrmals gab es Simultan- und Blindvorführungen von namhaften Meistern wie  Bogoljubow, Reti und Sämisch.  
Bis ins Jahr 1941 wurden Mannschaftskämpfe ausgetragen.1944 wurde die umfangreiche Schachbibliothek (ca. 400 Bücher, das Älteste aus dem Jahre 1754) aus dem Spiellokal Hofbräuhaus zum Schutz gegen Bombenangriffe ins Ansbacher Schloß gebracht und bis Kriegsende dort gelagert.

(teilw. nach Fr. Kreiner/Th. Rosa)
 

1945-2002 | zurück

1947 fand wieder eine Clubmeisterschaft statt.
Ein Spieler, der noch von sich reden machen sollte, wurde Vizemeister: Walter Borkowski.
Mit dem langjährigen Vorsitzenden Walter Döge kam das Vereinsleben wieder  in Gang. Es wurden mehrere Städtewettkämpfe mit Neustadt/A, Kitzingen und Lauf, sowie ein Vierstädte-Pokal im westmittelfr. Raum ausgetragen. Zur Besatzungsmacht bestanden gute Beziehungen, ein Major Schwartz spielte sogar in der 1. Mannschaft.  
1952 wurde der Ansbacher Karl Amthor mittelfränkischer Pokalmeister.
Die erste  Jugendmeisterschaft  wurde 1953 ausgetragen, mit  Bernhard Block als Sieger.
 
Ab 1954 begann ein einmaliger sportlicher Aufstieg. Spieler wie Borkowski, Weinert und die Pfeiffers traten in den Vordergrund.
Gespielt wurde im Sonnenhof, Gasthof „Schwarzer Bär“ und  1959 bis 1981 in der „Wolfsschlucht“.
1957
und 1961 wurde Walter Borkowski mittelfränkischer Meister der Senioren.


Walter Borkowski (1954)

Die Jugend stellte mehrmals den Mittelfr. Meister und Herbert Pfeiffer holte zweimal den bayerischen Jugendtitel nach Ansbach. 1964 wurden Herbert Pfeiffer und Dietmar Lindner mit der Bayerischen Auswahl Deutsche Jugend-Mannschaftsmeister. Peter Pfeiffer wurde 1968 Mfr. Einzelmeister.

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Herbert Pfeiffer

 

Peter Pfeiffer


Die Seniorenmannschaft konnte sich in dieser Zeit bis zur Bayerischen Oberliga  vorspielen. Mit den Vorsitzenden Otto Koller, Hans Siegfried und dem Spielleiter Alfred Drechsler wurde dann ab den 70er Jahren mit der Ausrichtung größerer Veranstaltungen begonnen. Einige Mitglieder des aufgelösten Schachvereins Carolinum schlossen sich dem Club an
. (teilw. nach B. Block)
Schon 1923 gab es einen zweiten Verein in Ansbach, der jedoch keinen Bestand hatte.
1975 fand ein Mfr. Schachkongress in der Gaststätte Frühlingsgarten statt und Klaus Petrasch  wurde Mittelfr. Meister der Senioren.


Klaus Petrasch

1980 wurde in Ansbach  anlässlich des 125-jähr. Vereinsjubiläums der Mittelfr. Schachkongress ausgerichtet, sowie ein Schachländerkampf Bayern-Niederösterreich.  
Seit 1981 war das Spiellokal des Vereins die Gaststätte „Olympia“ am Stadion.  
1985: Eine Bayerische Meisterschaft fand in Ansbach statt. Sieger war KH Podzielny.
1997 wurde das Kaspar-Hauser-Turnier ins Leben gerufen, zuerst als 2-tägiges  Schnellschach-Open, dann nur noch an einem Tag  9-rundig durchgeführt. Stets mit mehreren GM/IM am Start. Organisiert und geleitet  wurde es von Alfred Drechsler, dem langjährigen  „Motor“ des Vereins.  
2000: Mfr. Schachkongress in Ansbach. Sieger wurde zum wiederholten Male Oskar Hirn.  
Im Jahre 2002 wurde unser Mitglied Alfred Witt Kreismeister.  
Heute hat der Verein 46 Mitglieder, davon 16 Jugendliche. Die 1. Mannschaft spielt in der Bezirksliga 2b, die Zweite in der Kreisklasse A und die U 20 in der Bezirksliga 2b.


Bernhard Block
Vorsitzender des Schachclubs seit 1999

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