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Werner Riess zum 75. Geburtstag

Vor 75 Jahren, am 27. September 1928, erblickte Werner Riess in der Gemeinde Koßlau im Sudetenland (heute Kozlov/Tschechische Republik) das Licht der. In seinem Geburtsort besuchte er die Volksschule und in der Folge in Buchau (heute Bochov) die Bürgerschule (Mittelschule), sowie in Karlsbad (heute Karlovy Vary) die Wirtschaftsoberschule. Nach der Vertreibung verschlug es die Familie ins mittelfränkische Leutershausen. In Ansbach war Werner Riess von 1948 bis 1955 als kaufmännischer Angestellter beim European Exchange System EES-Depot beschäftigt. Danach arbeitete er bis zu seiner Pensionierung im Januar 1991 als Bayerischer Steuerbeamter im Finanzamt Ansbach (zuletzt als Steueramtsrat). Das Schachspiel erlernte er von und mit Schulfreunden und wurde in seinem Wohnort Mitglied im Schachklub Leutershausen (1948-1955). Dort spielte er seine ersten Turniere um die Vereinsmeisterschaft. Mit dem Wohnortwechsel nach Ansbach wechselte er auch den Klub hin zum SC Ansbach 1855. In diesem war er von 1971 bis 1974 als Spielleiter und von 1988 bis 2001 als 2. Vorsitzender ehrenamtlich engagiert. Besonders in Erinnerung geblieben sind Werner Riess die Wettkämpfe um den Aufstieg des SC Ansbach 1855 in die Oberliga Bayern 1966, als er in fünf Einsätzen 100 % der Punkte erspielte. Drei Mal qualifizierte er sich zudem für die Mittelfränkische Einzelmeisterschaft und nahm zwischen 1972 und 1986 jährlich mit dem SC Ansbach 1855 an internationalen Mannschaftsturnieren in Jugoslawien teil. Werner Riess nimmt weiterhin an den vereinsinternen Turnieren des SC Ansbach 1855 und für diesen als Ersatzspieler in der Kreisklasse Mittelfranken-West teil.  

Udo Gueldner, Pressewart Schachbezirk Mittelfranken

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